Diese Erklärung beschreibt die CE-Vorschriften und Vorgaben zur Funktionshöhe von Lichtvorhängen an Sektionaltoren gemäß EN 13241 und EN 12445 sowie die minimal erforderlichen lichten Höhen je nach Systemtyp.
In den CE-Vorschriften ist beschrieben, wie die einzelnen Sicherungen getestet werden müssen. Das gilt auch für den Lichtvorhang. Der von den Original-Herstellern angebotene Lichtvorhang wurde für Sektionaltore mit einer Dicke von bis zu 90 mm genehmigt. Die Höhe, die gemäß der EN 13241 gesichert werden muss, beträgt 2.500 mm. Die Höhe des höchsten Sensors entspricht der höchstmöglichen Position, bei der die lichte Öffnung gesichert ist. Dieser Sensor befindet sich nicht in 2.500 mm Höhe, sondern fast 200 mm niedriger. Das ist den geltenden Gesetzen entsprechend zulässig.
In der Norm EN 12445 ist beschrieben, mit welchen Teststücken und in welchen Positionen der Test durchgeführt werden muss. Es ist vorgeschrieben, dass ein Teststück mit einer Größe von 700 x 300 x 200 mm genau unterhalb der 2.500 mm in die lichte Öffnung gehalten werden muss, jedoch so, dass die ungünstige Seite (200 mm) in der Richtung des Tores liegt. Damit wird getestet, ob der Lichtvorhang aktiviert wird. Deshalb muss sich der Sensor über 2.500 mm – 200 mm = 2.300 mm befinden, um den CE-Vorschriften zu entsprechen.

Wenn ein Lichtvorhang verwendet wird, ist zu berücksichtigen, dass das Paneel über den Sensor laufen muss und dass dies beim oberen Sensor beginnt. Wenn sich also unterhalb des Sensors eine Schienenkurve befindet und das Paneel nicht im Radius des oberen Sensors verläuft und der Linie aller Sensoren nach unten folgt, wird der Lichtvorhang nicht einwandfrei funktionieren.
Ob Feuerwache, Produktionshalle oder Einfamilienhaus — ein kurzes Gespräch reicht. Rückmeldung innerhalb eines Werktags, Vor-Ort-Termin innerhalb zehn Werktagen.