Die CE-Leistung Luftdurchlässigkeit gibt an, wie luftdicht ein Tor bei Druckunterschieden ist, und ist ein entscheidender Faktor für die Energieeffizienz.
Alle Tor- und Paneeltypen der von der Ocean Service Group vertriebenen Produkte wurden ebenso wie alle Fenster im Hinblick auf die CE-Leistung Luftdurchlässigkeit getestet. Diese Tests wurden im Auftrag der Original-Hersteller von einer benannten Stelle gemäß den Normen EN 13241, EN 12426 und EN 12427 durchgeführt. Bei dem Test wird ein komplettes Tor vor eine Druckkabine gestellt. Anschließend wird der Luftverlust gemessen. Bei Sektionaltoren wird immer der positive Druck (Überdruck) gemessen.


Vor dem Beginn des Tests wurde die Luftdurchlässigkeit der Druckkabine ermittelt. Dieser erhaltene Wert wird von dem Wert, der beim Testen des Tores gemessen wird, subtrahiert. Die Druckkabine wird auf einen Druck (d. h. Druckunterschied) von 50 Pa gebracht. Anschließend wird gemessen, wie viel Luft in die Kabine geblasen werden muss, um die Kabine auf Druck zu halten. Diese Differenz bestimmt die Luftdurchlässigkeit, die in Kubikmeter pro Quadratmeter und Stunde (m³/m²h) ausgedrückt wird.

In umfangreichen Prüfreihen ließen die Original-Hersteller zahlreiche verschiedene komplette Tore auf ihre Luftdurchlässigkeit testen. Alle Tore wurden von der benannten Stelle SP (0402) getestet. Die Tore wurden in einer Druckkabine mit einer Kapazität zwischen 1700 und 2000 Pa getestet (Die Kapazität einer Druckkabine ist von dem möglichen Druckaufbau abhängig. Wenn ein Tor wenig „Luftverlust“ hat, kann die Kabine mehr Druck aufbauen!). Von allen Tests sind Berichte verfügbar. Diese Berichte sind vertraulich und können, falls relevant, nur in Zeewolde eingesehen werden.
Um Kosten zu sparen, werden viele Tests kombiniert. Es geht dann nicht nur um Tests verschiedener Torblätter, sondern auch von Komponenten und Teilen, wie z. B. Schlupftüren. Tests in einer Druckkabine beginnen immer mit einem Test der Luftdurchlässigkeit. Anschließend folgt der Test der Wasserdurchlässigkeit. Zuletzt wird der Test der Widerstandsfähigkeit gegen Windbelastung durchgeführt, weil dabei bleibende Schäden am Tor entstehen können.



Die Angabe der Luftdurchlässigkeitsleistung erfolgt in Klassen. Dabei entspricht eine höhere Klasse einem besseren Wert und eine niedrigere Klasse einem weniger guten Wert. Verwunderlich ist, dass in der Norm zu einer Luftdurchlässigkeit von 0 m³/m²h (geringer ist also nicht möglich) eine Klasse 5 notiert wird, obwohl es noch eine Klasse 6 gibt. In unserer Situation ist Klasse 5 also die höchste zu erzielende Klasse.
Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass die Luftdurchlässigkeit in hohem Maße von dem Paneel abhängig ist. Die am geringsten leistenden Paneele #laut den vorliegenden Berichten# sind die E-Type Plank-Paneele. Die am besten leistenden Paneele sind Paneele mit einer glatten Außenseite und einer gut schließenden Verbindung (kein Plank). Dabei kann es sich auch um Woodgrain oder Stucco handeln, also nicht mit einer oder mehreren Rillen. Ein geringer Höhenunterschied auf dem Paneel wird durch die Seitendichtungen ausgeglichen. Sobald eine Vertiefung/Rille vorliegt, entsteht eine Öffnung, durch die Luft strömen kann. Der beste Wert, den #die Original-Hersteller bei diesen Prüfungen erzielen konnten#, war bei einem Test des HLV-H. Dieses ließ 1,31 m³/m²h notieren, was Klasse 5 entspricht.
Luftdurchlässigkeit kann bei Praxissituationen von großer Bedeutung sein, bei denen große Temperaturunterschiede vorliegen, wie z. B. bei Gefrier- und Kühlzellen. Ein Luftstrom ist bei einem Temperaturunterschied nicht wünschenswert, weil dies die Energiekosten beeinträchtigt.
Ob Feuerwache, Produktionshalle oder Einfamilienhaus — ein kurzes Gespräch reicht. Rückmeldung innerhalb eines Werktags, Vor-Ort-Termin innerhalb zehn Werktagen.