Die CE-Leistung für den Widerstand gegen eindringendes Wasser bewertet Sektionaltore durch stufenweise Drucktests, wobei ein Tor die höchste Klasse 3 erreicht, solange Feuchtigkeit maximal 100 mm in die Torblatt-Innenseite vordringt.
Alle Tor- und Paneeltypen sowie sämtliche Fenstervarianten der von der Ocean Service Group angebotenen Tore werden hinsichtlich ihrer CE-Leistung bezüglich des "Widerstands gegen eindringendes Wasser" getestet. Diese Prüfungen werden durch die jeweiligen Original-Hersteller bei einer benannten Stelle (Notified Body) gemäß den strengen Vorgaben der Normen EN 13241, EN 12425 und EN 12489 durchgeführt.
Beim Testverfahren wird das komplett montierte Tor vor eine Druckkabine gestellt und definiert mit Wasser besprüht (gemäß EN 12489). Der Luftdruck in der Kabine wird dann stufenweise erhöht, bis das Tor die in der Norm beschriebenen Kriterien nicht mehr erfüllt (versagt).
Der Test gilt als nicht bestanden (beendet), wenn Wasser weiter als 100 mm von der Außenkante in die Innenseite des Torblatts eindringt.

Der Testablauf im Detail
Die benannte Stelle (z. B. RISE/SP 0402) testet die Tore in einer Druckkabine, die (je nach Dichtigkeit des Tores) einen Druck von bis zu 1700 - 2000 Pascal (Pa) aufbauen kann. Der Ablauf ist stufenweise aufgebaut:

Extremwerte: Die Norm sieht als höchste offizielle Einstufung die Klasse 3 vor. Auf Kunden- bzw. Herstellerwunsch kann jedoch weitergetestet werden. Ein von der Ocean Service Group angebotenes HLV-H Tor erreichte in einem SP-Bericht (PX03465) einen extremen Wert von 190 Pa (Klasse 3, 190 Pa).

Tests werden in der Regel kombiniert durchgeführt. So werden neben dem kompletten Tor auch Zubehörteile wie Fenster in einem Durchgang auf Wasserdurchlässigkeit und Windlast geprüft.
Besonders bei Fenstern sind die Vorgaben streng: Sobald auch nur ein sichtbarer Tropfen eindringt, wird der Test abgebrochen und der zuletzt erfolgreich gehaltene Druck als Leistungswert festgelegt.


(Normen: EN 12489 / EN 12425 / EN 13241)
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